• naturheilkunde_berlin_moabit_2
  • naturheilkunde_berlin_moabit_1
  • naturheilkunde_8
  • naturheilkunde_berlin_moabit_4
  • naturheilkunde_berlin_moabit_6
  • naturheilkunde_berlin_moabit_3
  • naturheilkunde_7
  • naturheilkunde_berlin_moabit_5

Elektroakupunktur nach Dr. Voll
Die Elektroakupunktur entstammt, wie der Name schon sagt, der Lehre der Akupunktur. Die Akupunkturmeridiane definieren den energetischen Zustand des Organsystems, nach dem es benannt ist, z. B. der Herzmeridian den energetischen Zustand des Herzens, der Lebermeridian den energetischen Zustand der Leber. Die Elektroakupunktur macht sich die Tatsache zunutze, dass die in der Regel in der Tiefe verlaufenden Akupunkturmeridiane am Akupunkturpunkt das isolierende Hautfettgewebe durchdringen und somit kurz unter die Hautoberfläche zu liegen kommen. Getestet wird mit einem elektrischen Hautwiderstandsmesser, der vom Prinzip her aufgebaut ist wie ein O-Meter. Am Akupunkturpunkt aber ist der Hautwiderstand abhängig von der darunter fließenden Akupunkturmeridianenergie in einem reziproken Verhältnis, sprich, je höher die Akupunkturmeridianenergie, desto niedriger ist der Hautwiderstand und desto höher ist der Ausschlag am O-Meter und umgekehrt. Durch dieses Verfahren kann sehr exakt festgestellt werden, in welchem energetischen Zustand sich der Akupunkturmeridian befindet. Der energetische Zustand wiederum gibt Auskunft über die Funktionsfähigkeit des jeweiligen daran hängenden Organsystems.

Dieses Testverfahren ist zunächst einmal für den naturheilkundlichen Therapeuten schwierig zu erlernen, da man eine sehr exakte Testtechnik erlernen muß und die Auswertung der erhobenen Messwerte untereinander in einem Gesamtbild üben muß. Jedoch ist dieses Verfahren das exakteste Verfahren zur Feststellung der gesamtenergetischen Situation.

Verfahren und Anwendung
Die Auswahl eines geeigneten Ab- und Ausweitungsverfahrens ist abhängig von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren. Zu Beginn steht eine ausführliche Befunderhebung des Patienten, seiner Konstitution (körperliche und seelische Verfassung), Disposition und Diathese (angeborene oder erworbene Veranlagung und Neigung, bestimmte Krankheiten zu entwickeln) sowie seiner momentanen Lebenssituation. Hinzu kommt eine ausführliche Diagnostik (z. B. mit Hilfe der Kinesiologie), bei der ermittelt wird, über welches Organsystem die Ab- oder Gasleitung am wirkungsvollsten erfolgen kann. Der Heilpraktiker ermittelt dann auf der Basis dieser vielen Informationen das individuell „richtige“ Verfahren und Organsystem.